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Domaine de Gaubourg: Mon Garenne 2023

Domaine de Gaubourg: Mon Garenne 2023

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Grolleau 100.0%
Rot, Trocken
11.5% Vol.
Frankreich, Loire, Anjou
Allergene: Sulfite

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Félix Celard, 49610 St Melaine sur Aubance, France


Normaler Preis 21,00 €
Verkaufspreis 21,00 € Normaler Preis
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0.75 l (28,00 €/l)

Beschreibung

Felix Célard ist mit seinem Weingut Domaine de Gaubourg einer der spannendsten Newcomer der Loire. Noch vor ein paar Jahren hat Felix als Koch in einem Pariser Sternerestaurant gearbeitet. Doch die Arbeit erfüllte ihn nicht mehr und er entschloss sich das kleine Weingut seiner Eltern zu übernehmen. Zuvor sammelte er noch Erfahrungen bei seinem mentor Thibaud Boudignon. Das kleine Haus, eine ehemalige Mühle am Fluss Aubance, wurde von seinen Eltern als Bed and Breakfast geführt. Felix hat das Weingut sofort auf ökologischen Weinbau umgestellt. Die Arbeit im Keller ist minimalinvasiv.

Anjou Noir

Das Weingut liegt in St-Melaine Sur Aubance im Anjou Noir. Der Zusatz Noir gibt einen Hinweis auf die Bodenformationen. Schiefer gibt hier den Ton an, zum Teil mit Quarzeinschlüssen. Die Oberböden bestehen größtenteils aus sandigem Lehm.

Mon Garenne

„Mon Garenne“ ist ein reinsortiger Grolleau aus dem Anjou Noir. Die Rebsorte Grolleau noir ist eine besondere Spezialität des Anjou Noir. Die Reben sind 50 bis 60 Jahre alt und stehen auf grauen Schieferböden mit Quarzit Einschlüssen. Die Trauben werden handgelesen und anschließend vollständig entrappt. Die Gärung erfolgt in Stahltanks. Der Ausbau erfolgt zu 50% im Stahltank und zu 50% in gebrauchten Barriques (dritte Belegung). In der Nase viel Sauerkirsche und etwas Brombeere, dazu kommt die für Grolleau typische Würze, die uns immer an eingelegten grünen Pfeffer erinnert. Am Gaumen geschmeidig mit rundem Tannin und einer leichten Rauchigkeit. Der Wein verströmt trotz seiner Komplexität eine gewisse Leichtigkeit. Ein echter „Vin de Soif“ mit Anspruch eben.

Über den Winzer Domaine de Gaubourg

Die Geschichte von Félix Célard und der Domaine de Gaubourg ist ebenso außergewöhnlich wie inspirierend. Bevor er das elterliche Weingut übernahm, arbeitete Félix als Koch im Michelin-prämierten Restaurant des Pariser Luxushotels Le Bristol – ein Umfeld, in dem kompromisslose Qualität und Präzision zum Alltag gehören. Diese Haltung prägt heute jeden seiner Weine.

Der Weg zurück in die Heimat führte Félix zunächst nach Savennières, wo er zwei Jahre lang unter Thibaud Boudignon arbeitete – einer der bedeutendsten Produzenten der Loire und bis heute sein wichtigster Mentor. Die Handschrift Boudignons – Finesse, Energie und absolute Klarheit – ist auch in Félix eigenen Weinen spürbar, ohne dass er seinen persönlichen Stil verliert.

Das Weingut seiner Familie liegt in St.-Melaine-sur-Aubance und war ursprünglich eine historische Wassermühle, später von Félix Eltern zu einem Weingut mit Pension umgebaut. Als er das Gut übernahm, stand für Félix fest: Weinbau kommt nur infrage, wenn er das kompromisslose Qualitätsverständnis aus der Sterneküche auch in den Weinbergen und im Keller umsetzen kann.

Heute arbeitet er biologisch und enorm präzise – im Weinberg ebenso wie im Keller, wo er auf eine minimalinvasive Vinifikation setzt. Die Rebsorten Chenin Blanc, Grolleau, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon entfalten auf den schiefergeprägten Böden des Anjou Noir einen unverwechselbaren Charakter. Seine Weine vereinen kühle Mineralität, reine Aromatik und eine stringente Frische, die sie zu einigen der spannendsten Neuerscheinungen der Loire macht.