Chablis

Weine aus Chablis

Chablis steht für puristische Chardonnay-Weine aus kimméridgischem Kalkstein: klar, mineralisch und von unverwechselbarer Frische. Der nördlichste Vorposten Burgunds überzeugt mit straffer Säure, feiner Zitrusnote und dem unverwechselbaren Goût de Chablis – von unkompliziertem Petit Chablis bis zu den legendären Grand Crus.


Winzer

1 von 2
  • 2023 Chablis Villages
    Domaine Laurent Tribut

    2023 Chablis Villages

    Normaler Preis 34,00 €
    Verkaufspreis 34,00 € Normaler Preis
    0.75 l (45,33 €/l)
  • 2022 Chablis "Bas de Chapelot"
    Domaine Edouard Vocoret

    2022 Chablis "Bas de Chapelot"

    Normaler Preis 39,50 €
    Verkaufspreis 39,50 € Normaler Preis
    0.75 l (52,67 €/l)
  • 2022 Chablis „En Boucheran”
    Domaine Edouard Vocoret

    2022 Chablis „En Boucheran”

    Normaler Preis 39,50 €
    Verkaufspreis 39,50 € Normaler Preis
    0.75 l (52,67 €/l)
  • 2022 Chablis "Les Pargues"
    Domaine Edouard Vocoret

    2022 Chablis "Les Pargues"

    Normaler Preis 39,50 €
    Verkaufspreis 39,50 € Normaler Preis
    0.75 l (52,67 €/l)
  • 2023 Chablis 1er Cru „Côte de Léchet”
    Ausverkauft
    Normaler Preis 52,00 €
    Verkaufspreis 52,00 € Normaler Preis
    0.75 l (69,33 €/l)
  • 2023 Chablis 1er Cru „Beauroy”
    Ausverkauft
    Normaler Preis 54,00 €
    Verkaufspreis 54,00 € Normaler Preis
    0.75 l (72,00 €/l)
  • 2021 Chablis "Les Pargues" - Magnum
    Niedriger Lagerbestand
    Normaler Preis 80,00 €
    Verkaufspreis 80,00 € Normaler Preis
    1.5 l (53,33 €/l)
  • 2022 Chablis 1er Cru "Les Butteaux"
    Ausverkauft
    Normaler Preis 69,00 €
    Verkaufspreis 69,00 € Normaler Preis
    0.75 l (92,00 €/l)

Portrait Chablis

Chablis liegt im Norden Burgunds, rund 180 Kilometer südöstlich von Paris, im Département Yonne. Die Region zählt zu den bekanntesten Weinlagen der Welt – und zu den charakteristischsten. Hier wächst ausschließlich Chardonnay, und wer die Weine dieser Region einmal kennt, wird sie nicht mehr verwechseln: Chablis schmeckt nach Chablis.

Das Klima ist semi-kontinental und stellt die Winzer vor beständige Herausforderungen. Kalte Winter, kühle Frühjahre mit erheblichem Spätfrostrisiko und kurze, oft heiße Sommer prägen den Jahrgang. Der Serein, ein kleiner Fluss, der sich durch die Weinberge zieht, ist nicht nur landschaftliches Beiwerk – er hat die Topographie geformt und beeinflusst die lokale Temperaturregulierung.

Der Schlüssel liegt im Boden

Was Chablis von anderen Chardonnay-Regionen unterscheidet, ist der Untergrund: kimméridgischer Kalkstein, ein Sedimentgestein aus dem späten Jura, das eng mit fossilen Austernschalen (Exogyra virgula) durchzogen ist. Dieser Boden ist der Grund, warum Chablis diesen eigentümlich salzigen, fast jodigen Charakter entwickelt – das sogenannte „Goût de Chablis". Die Premier- und Grand-Cru-Lagen liegen ausnahmslos auf diesem Kimméridgien. Günstigere Lagen im Umland tragen oft portlandischen Kalkstein, der einen ähnlichen, aber weniger komplexen Mineralcharakter erzeugt.

Die sieben Grand-Cru-Lagen – Blanchot, Bougros, Les Clos, Grenouilles, Preuses, Valmur und Vaudésir – erstrecken sich allesamt über einen einzigen, nach Südwesten ausgerichteten Hang unmittelbar nördlich der Stadt Chablis. Ihre Böden sind am tiefgründigsten, ihre Exponiertheit am günstigsten. Grand Cru aus guten Jahren ist lagerfähig und kann sich über zehn bis zwanzig Jahre entwickeln.

Stil und Ausbau

Die stilistische Debatte in Chablis dreht sich seit Jahrzehnten um die Frage des Ausbaus: Stahl oder Eichenholz? Die traditionelle Schule – angeführt von Produzenten wie Raveneau oder Dauvissat – setzt konsequent auf alte Fässer oder Stahltanks, um die Reinheit der Mineralität zu wahren. Modernere Erzeuger greifen bisweilen zu neuerem Holz, was dem Wein Volumen und Cremigkeit verleiht, aber die Typizität verwischen kann. Die überzeugendsten Chablis – davon sind die meisten Kenner überzeugt – kommen ohne neues Holz aus. Beide Produzenten in unserem Sortiment, also Edouard Vocoret und Laurent Tribut, verzichten komplett auf neues Holz.

In jungen Jahren präsentieren sich die Weine zitronisch, knackig und von straffer Säure geprägt. Premier Crus entwickeln mit fünf bis acht Jahren Flaschenlager nussige, florale Noten; die Grand Crus aus herausragenden Jahrgängen (2014, 2017, 2019, 2022) zeigen nach Jahren im Keller eine Tiefe und Komplexität, die kaum ein anderer Weißwein Frankreichs erreicht.